7 von 8 Frauen wählen die Begegnung mit dem Bären. Es ist traurig und alarmierend zugleich, dass ein wildes Tier einem weniger Angst einflößt als ein Mitglied der eigenen Spezies.
Doch warum ist das so? Es ist die Ungewissheit, die die Angst nährt. Frauen entscheiden sich in dieser hypothetischen Situation oft für den Bären, weil sie bei einem Mann Schlimmeres befürchten als nur den Tod und bei einem Bären eine klare, erwartbare Gefahr sehen.
„Der Bärenangriff wird mir wenigstens geglaubt und wenn dich ein Bär angreift, sagt dir wohl kaum jemand, du hättest doch „nein“ sagen können."
Die Frage nach Mann oder Bär berührt tief verwurzelte gesellschaftliche Strukturen, die Frauen seit Jahrhunderten unterdrücken und objektivieren. Männer sagen zu Debatten, in denen es um die Sicherheit von Frauen geht, oft: „Nicht jeder macht sowas, ich bin keiner davon!“. Es ist aber eben jede einzelne Frau, die von einer unangenehmen Situation, einem Gefühl von Unsicherheit bis hin zu Übergriffen von Männern berichten kann.
Quelle: Louisa Büttner und Till Gonser
28. Juni 2024 in der Ausgabe "Studentisches Leben"
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